In der Konsultation kommen Patient*innen mit einem Problem auf Sie zu, das Sie beide gemeinsam lösen sollten. Lesen Sie hier mehr dazu, wie die Kommunikation dabei erfolgreich funktionieren kann.
| Empfehlung | Empfehlungsgrad |
|---|---|
| Für den gesamten Versorgungsprozess soll ein Arzt * eine Ärztin eine „Lotsenfunktion“ übernehmen. Dieser Arzt * diese Ärztin ist erste Anlaufstelle für die Erkrankten und koordiniert sämtliche Behandlungsschritte. | ↑↑ |
| Patient*innen mit nicht-spezifischen Kreuzschmerzen sollen im gesamten Krankheitsverlauf gemäß der Grundlagen und Empfehlungen der NVL individuell informiert und beraten werden. | ↑↑ |
Partizipative Entscheidungsfindung
Durch eine patientenzentrierte Konsultation, d. h. das Einbeziehen der Patient*innen in das Arzt-Patienten-Gespräch, können Sie die Fragestellung der Patient*innen genauer eingrenzen und haben so die Möglichkeit, am Ende der Konsultation Antworten auf individuelle Fragen geben zu können.
Motivation
Motivierende Gesprächsführung (auch Motivational Interviewing, MI) kann als integrierte Intervention genutzt werden, um Patient*innen zu einer Änderung ihrer Verhaltensweisen zu ermutigen.
Hierbei sind multidisziplinäre Teams von Behandelnden (mit z. B. Physiotherapeut*innen, Psycholog*innen) hilfreich. Im Gesprächsstil kommt es darauf an, nicht direktiv vorzugehen.